Generationswechsel bei Karl Knauer

Stefanie Wieckenberg neue geschäftsführende Gesellschafterin

Generationswechsel bei Karl Knauer: Stefanie Wieckenberg und Olaf Pohl

Biberach/Baden, September 2016. Am Freitag, 23.09.2016, hat Stefanie Wieckenberg im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung von Olaf Pohl seine Verantwortungsbereiche für das Unternehmen Karl Knauer KG und Karl Knauer Polen Sp. z o.o. übernommen. Pohls 75. Geburtstag war der Anlass für den bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter,  sich aus der aktiven Geschäftsführung zurückzuziehen und seine Position an seine Tochter Stefanie Wieckenberg weiterzugeben. Damit ist das Unternehmen nun auch in dritter Generation von der Eigentümerfamilie geführt. Weitere Mitglieder der Geschäftsführung bleiben Richard Kammerer, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung sowie Joachim Würz als Geschäftsführer.

Karl Knauer 3.0: Next Generation!
Am Unternehmenssitz in Biberach versammelten sich Mitarbeiter, die Geschäftsleitung sowie geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft.

Richard Kammerer, Sprecher der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter, eröffnete den Abend und begrüßte alle Anwesenden herzlich. Er betonte in seiner Ansprache, wie wertvoll und bereichernd er die Zusammenarbeit und die Gespräche mit Olaf Pohl zu jeder Zeit empfunden habe. Er brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass dieser fachliche Austausch auch in der Zukunft bisweilen noch möglich sein werde. Zum Andenken an die Karl Knauer KG übergab Kammerer im Namen des Unternehmens eine Skulptur in Form des Firmenlogos, eines Rehs.

Olaf Pohl verabschiedete sich mit einem Rückblick auf seine beruflichen Stationen und seinen Einsatz für die Karl Knauer KG. Gleich zwei Unternehmen führte der Unternehmer über viele Jahre: die selbst gegründete Olaf Pohl GmbH (heute: Pohl-Scandia GmbH), ein Großhandel für Briefumschläge und Versandtaschen, sowie die Karl Knauer KG. Den Firmengründer, seinen Schwiegervater Karl Knauer, habe er nie ersetzen können und wollen, so Pohl. Aber er habe sich immer als dessen Statthalter gesehen, der zu einer gegebenen Zeit den Stab weitergeben würde an die 3. Generation der Knauers. Dies sei nun mit der Übergabe an seine Tochter Stefanie Wieckenberg geschehen. Er schloß mit den Worten: „Ich hoffe, dass ich mit meinem 19-jährigen Dabeisein etwas zu dem habe beitragen können, was wir heute die „große Knauer-Familie“ nennen!“

Stefanie Wieckenberg, die in den letzten Jahren bereits aktiv in der Geschäftsleitung mitgewirkt hat, betonte, wie wichtig es sei, die Vorteile eines Familienunternehmens weiter zu nutzen. Dazu gehören die kurzen Entscheidungswege und eine agile und schnelle Prozessstruktur. Das erwirtschaftete Kapital, so Wieckenberg, werde auch weiterhin in das Unternehmen reinvestiert und garantiere damit langfristig den Erfolg und Ausbau der Karl Knauer KG sowie die Sicherung des Standorts in Biberach. Insgesamt, so Wieckenberg, komme es vor allem darauf an, eng und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. Dies gelte sowohl für die Geschäftsführung, die Gesellschafter und natürlich für die gesamte Belegschaft. Wieckenberg zeigte sich stolz darüber, das Erbe ihres Großvaters Karl Knauer und die Nachfolge ihres Vaters Olaf Pohl antreten zu können. Die Verantwortung für insgesamt 600 Mitarbeiter an den beiden Standorten Biberach und Pniewy (Polen) sei eine große Herausforderung, so Wieckenberg. Sie blickt zuversichtlich in die Zukunft, freut sich über die anstehenden Aufgaben und Verpflichtungen und vor allem darauf, mit dem engagierten Karl Knauer-Team das Motto „Aus Tradition Zukunft gestalten“ weiterhin täglich mit Leben zu füllen. „Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass die Karl Knauer KG auch in Zukunft erfolgreich und stark sein wird. Wir setzen auf Mitarbeiter, die für das Unternehmen brennen, die mit Lust auf Leistung an die Arbeit gehen und neue Herausforderungen mit Freude und Leichtigkeit angehen, die mit Engagement und Herzblut täglich ihr Bestes geben wollen!“ Wenn das so bleibe, so Wieckenberg, stehe dem Erfolg des Unternehmens auch in Zukunft nichts im Weg.

Nach den Ansprachen und der Übergabe der Reh-Skulptur an Olaf Pohl begann der unterhaltende Teil des Abends, frei nach Firmengründer Karl Knauer: „Wer feste arbeitet, muss auch Feste feiern!“ Der Stimmenimitator Peter von Kron begeisterte die Gäste, um das leibliche Wohl kümmerte sich überzeugend Aroma Catering und für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Brosowskeys“.

Zur Person: Stefanie Wieckenberg
Stefanie Wieckenberg, 43, ist die Enkelin des Firmengründers Karl Knauer. Nach einem Studium der Betriebswirtschaft in Karlsruhe und einer Fremdsprachenausbildung in Freiburg stieg sie bei der Pohl-Scandia GmbH ein und lernte dort alle betrieblichen Abläufe und Prozesse ganzheitlich kennen. Seit vier Jahren ist die dreifache Mutter nun in der Geschäftsleitung der Karl Knauer KG aktiv und hat sich während dieser Zeit intensiv auf die Übergabe und die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet.