Kreative Partnerschaft von Mey und Karl Knauer

Win-Win-Win

Erfolgreiche Partnerschaften als Mehrwert für den Markt

 

Wie in privaten Beziehungen sollte auch bei Geschäftskontakten die Chemie zwischen den Partnern stimmen. Denn wenn das Miteinander harmonisch funktioniert und das Vertrauen da ist, lassen sich selbst anspruchsvollste Projekte schnell realisieren und Innovationen für eine erfolgreiche Präsenz auf dem Markt entwickeln. Dass von einer solch engen Zusammenarbeit nicht nur die beteiligten Unternehmen, sondern zuletzt auch Kunden und sogar die Umwelt profitieren können, zeigt auf beispielhafte Weise die Partnerschaft der bekannten Wäschemarke Mey mit dem Schwarzwälder Verpackungsspezialisten Karl Knauer.

„Wenn wir in dem Bild der Partnerschaft bleiben, dann hat es zwischen uns und Mey sofort gefunkt. Denn natürlich waren wir sofort Feuer und Flamme, als im Frühjahr 2016 die erste Anfrage der Marketingabteilung von Mey kam“, erinnert sich Rita Schätzle, verantwortliche Key Account Managerin bei Karl Knauer. „Bei unserem ersten gemeinsamen Projekt ging es darum, die bisherigen Standard-Faltschachteln durch Verpackungen zu ersetzen, die am Point-of-Sale (POS) – so das Briefing von damals – als „besonders“ wahrgenommen werden.“

Entwickelt und realisiert wurde für diesen ersten Auftrag dann eine Faltschachtel mit Klappdeckel, die die Wäsche hochwertig präsentiert und bei der Kundin zu Hause beim Auspacken für das besondere „Unboxing“-Erlebnis sorgt. Sieht man sich bei den Wäscheherstellern und deren Verpackungen am POS um, stellt man fest, dass solche Verpackungen sehr selten genutzt werden – mit dem Effekt, dass die neue Klappdeckel-Faltschachtel für Mey sofort ins Auge fällt.

Beratung vom Muster bis zum Maschinenbau
„Bereits nach den ersten Mustern war uns klar, dass wir mit der Wahl, Karl Knauer ins Boot zu holen, ins Schwarze getroffen haben. Mit Karl Knauer hatten wir genau den Verpackungspartner gefunden, den wir uns gewünscht haben“, bestätigt auch Iris Erkner, tätig im Bereich Marketing, Verpackungsentwicklung bei Mey. „Wir hatten sofort das Gefühl, dass wir vom Karl Knauer-Team nicht nur umfassend und kompetent betreut, sondern tatsächlich verstanden werden.“ Dies mag eventuell daran liegen, dass beide Unternehmen eine ähnliche DNA haben: Sowohl Mey wie auch Karl Knauer sind Familienunternehmen mit langer Tradition und legen besonderen Wert auf nachhaltiges, sozial verantwortliches Handeln. Beide fertigen fast ausschließlich in eigenen Werken in Europa und überzeugen mit hochwertigen Produkten, die sich klar von kurzlebiger Billigware abgrenzen. 

„Uns geht es immer darum, Lösungen zu entwickeln, bei denen alle Details passen. Darum gehört es für uns selbstverständlich immer dazu, unsere Kunden auf Alternativen oder Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten hinzuweisen.“ Bei Mey hat dies zum Beispiel dazu geführt, dass man vor der Einführung der neuen Verpackungsvarianten das Maschinenbauteam von Karl Knauer zu sich einlud, um in der Produktion die notwendigen Anpassungen und Veränderungen vorzunehmen. So lief die Umstellung dann auch tatsächlich reibungslos. 

Nachhaltigkeit im High-Level-Segment
Die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen hatte zur Folge, dass parallel zu der Einführung der neuen Verpackungen auch die bestehenden Lösungen auf den Prüfstand gestellt wurden. So konnten – was Materialeinsatz und Verpackungsgrößen angeht – weitere Optimierungspotenziale aufgedeckt und umgesetzt werden. Eine kleinere Anzahl, meist kompakterer Verpackungsformate, kombiniert mit besonders umweltschonenden Materialien – so konnten die beiden Partner die Produktion auch in diesem Punkt noch nachhaltiger gestalten.  

Die Mey GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen, das schon seit 1928 großen Wert auf höchste Qualität, Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein legt. Nachhaltigkeit spielt bei Mey also nicht erst in den letzten Jahren eine zentrale Rolle, sondern schon lange, bevor es zum allgemeinen Trend wurde. „Wir arbeiten – zum Beispiel bei unserer Produktserie „Organic“ – entlang der gesamten Produktionskette nach den höchsten, das heißt strengsten sozialen und ökologischen Standards und sorgen so dafür, dass sich unsere Wäsche nicht nur auf der Haut, sondern auch im Gewissen gut anfühlt. Dies sollte natürlich auch für die Verpackung gelten, die gleichzeitig die besonders hochwertige Qualität und den ökologischen Aspekt transportieren sollte,“ erklärt Iris Erkner von Mey. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt wurde, mit einigen Testläufen und Varianten, von Mey und Karl Knauer eine Verpackung aus besonders nachhaltigen Materialien, getestet wurden u.a. Graskarton und Recyclingkarton, inklusive 3D- und Folienprägung realisiert. Diese Verpackung ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass man den Anspruch an ein hochwertiges Design mit einem größtmöglichen Umwelt- und Ressourcenschutz vereinbaren kann. Gleichzeitig zeigt sie auf, wohin die Reise in Sachen Warenpräsentation gehen kann und wird: (Öko-)Produkte, die in Kunststoff verpackt sind, werden von vielen Käufern nicht mehr akzeptiert – die Salatgurke ist hier vielleicht das prominenteste Beispiel. Da die Kaufentscheidung zunehmend von der Verpackung abhängig gemacht wird, geht der Trend zu deutlich nachhaltigeren Materialien, reduzierteren Formen und einer natürlicheren Haptik.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser 
„Durch die wirklich optimale Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen bei Mey haben wir die Möglichkeit, Projekte frei und kreativ anzugehen. So entstehen Entwürfe und Muster, die anders sind, als andere. So waren wir es, die die Idee hatten, für die Premiummarke „mey story“ eine außergewöhnliche Tütenverpackung einzusetzen. Auch hier sind der Materialeinsatz und das Design auf ein Minimum reduziert – und entsprechen damit genau dem aktuellen Zeitgeschmack. Wir freuen uns natürlich, dass unser Entwurf umgesetzt wurde und sich als echter Hingucker am POS herausgestellt hat“, erinnert sich Rita Schätzle von Karl Knauer.

Nicht nur in der Zusammenarbeit von Karl Knauer und Mey – langfristige Geschäftsbeziehungen zahlen sich in aller Regel aus. Denn wer den Mut hat, sich bzw. sein Projekt in andere und erfahrene Hände zu geben, wird oft belohnt: unter anderem durch neue Impulse, Fachkompetenz und die effizientere Nutzung der eigenen Zeit und Ressourcen.