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Verkaufsverpackungen als Erfolgsfaktor

Die Werbewirkung einer Verpackung wird immer wichtiger. Verkaufsverpackungen besitzen erhebliches Potenzial für Markenbildung, Markentreue und Verkaufserfolge. Sie stehen in direktem Kontakt zum Endverbraucher, verkürzen die Kaufentscheidung und geben Orientierung am Point-of-Sale. Verpackungen besitzen nicht nur Schutzfunktion, sie unterstreichen mit ihrem Verpackungs-Design Markenwerte und schaffen viele Mehrwerte. Und: Verkaufsverpackungen aus Karton sind umweltfreundlich, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und mit über 80 % die höchste Recyclingquote unter allen Verpackungsarten besitzen.

Gut zu Wissen:
Verkaufsverpackung, Umverpackung, Transportverpackung

Verkaufsverpackungen schützen und bewerben die Ware im Handel. Ihr Anteil am Gesamtaufkommen von Verpackungen ist hoch, zu ihnen zählen auch Service-Verpackungen, wie z. B. Tragetaschen und Brötchentüten. Eine Umverpackung bündelt mehrere Verkaufsverpackungen zu einer größeren Einheit und vereinfachen Lagerung, Transport und Verkauf. Transportverpackungen erhöhen die Sicherheit beim Warentransport.

Rechtsicher verpacken: Die Deutsche Verpackungsordnung

Wichtiger Hinweis: Die nachfolgenden Informationen zum neuen Verpackungsgesetz stellen keine Rechtsberatung dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch wenn die folgenden Hinweise mit Sorgfalt erstellt wurden, übernehmen wir keinerlei Haftung für deren Inhalt und Richtigkeit. Wenden Sie sich im Zweifel daher bitte an Ihre Anwaltskanzlei, die Sie individuell zu diesem Thema beraten wird.

Zum 1. Januar 2019 löste das Verpackungsgesetz (VerpackG) die bis dahin bestehende Verpackungsverordnung (VerpackV) ab. Es gilt nur in Deutschland. Gemäß des VerpackG müssen Verkaufsverpackungen über ein duales System lizenziert werden. Auch alle Erstinverkehrbringer solcher Verpackungen müssen sich bei der zentralen Stelle registrieren lassen.

Verkaufsverpackungen – darauf müssen Sie achten

Bei Verkaufsverpackungen kann die Pflicht zur Registrierung und Lizenzierung nicht auf einen Dritten übertragen werden. Laut Verpackungsgesetz liegt diese Pflicht eindeutig beim Erstinverkehrbringer, er ist Lizenznehmer. Es besteht lediglich die Möglichkeit, einen Dritten zu benennen.

Wer ist Hersteller/
Erstinverkehrbringer?

Der Erstinverkehrbringer gilt als „Hersteller“. Das Gesetz definiert als Hersteller den, der Verpackungen erstmalig in Verkehr bringt und eine Verpackung mit Ware befüllt, die so verpackt an einen privaten Endverbraucher weitergegeben wird. Hersteller müssen sich bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren lassen. Es ist also nicht zwangsläufig der Produzent der Ware.

Wer ist Endverbraucher?

Endverbraucher ist derjenige, der die Waren nicht mehr veräußert. Neben privaten Endverbrauchern zählt § 3 des VerpackG „vergleichbare Anfallstellen“ auf. Dies sind u. a. Gaststätten, Hotels, Kantinen, Verwaltungen, Kasernen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, karitative Einrichtungen, Freiberufler, Kinos, Opern, Museen, Sportstadien und Raststätten sowie Betriebe und Handwerksbetriebe, die ihre Reststoffe über haushaltsähnliche Sammelgefäße für Papier, Pappe, Kartonagen und Wellpappverpackungen mit maximal 1.100-Liter-Umleerbehälter je Stoffgruppe entsorgen können.

Welche Verpackungen muss ich lizenzieren?

Verkaufsverpackungen

Verkaufsverpackungen sind Verpackungen, die „dem Endverbraucher als Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten werden“.

Verpackungen des Versandhandels

Verpackungen des Versandhandels gelten ebenfalls als Verkaufsverpackungen, wenn diese befüllt zum Endverbraucher geschickt werden. Diese müssen vom Erstinverkehrbringer lizenziert werden, hier z. B. vom Unternehmen des Versand- und Internethandels.

Serviceverpackungen

Unter Serviceverpackungen fallen solche Verpackungen, die unmittelbar beim Kauf der Produkte befüllt werden und die zum Transport der Ware unbedingt nötig sind. Dazu gehören beispielsweise Bäckertüten, Fast-Food-Verpackungen und Pizzaschachteln. Hier besteht ebenfalls Lizenzierungspflicht, die auf den Hersteller der Serviceverpackungen oder die Vorvertreiber (Papiergroßhandel) übertragen werden kann.

Wichtig: Präsentverpackungen sind keine Serviceverpackungen, sondern sind Verkaufsverpackungen wenn sie befüllt und an den Endverbraucher abgegeben werden.

Gewerblich genutzte Verpackungen/
Transportverpackungen

Alle Verpackungen, die zwischen Unternehmen/Gewerbetreibenden Verwendung finden, also nicht beim privaten Endverbraucher anfallen, gelten als gewerbliche Verkaufsverpackung oder Transportverpackung und sind nicht lizenzierungspflichtig.

Kann ich die Registrierungs- und Lizenzierungspflicht sowie die Abgabe der Vollständigkeitserklärung an einen Dritten übergeben?

  • Serviceverpackungen:
    Bei Serviceverpackungen (Bäckertüten, Einschlagpapiere usw.) ist die Übernahme der Lizenzierung durch einen Dritten (Vorvertreiber/Hersteller) möglich.

  • Verkaufsverpackungen:
    Bei Verkaufsverpackungen kann die Pflicht zur Registrierung und Lizenzierung nicht auf einen Dritten übertragen werden. Laut Verpackungsgesetz liegt diese Pflicht eindeutig beim Erstinverkehrbringer. Es besteht lediglich die Möglichkeit, einen Dritten zu benennen, der z. B. Jahresmeldungen an ein Entsorgungsunternehmen übermittelt.
    Lizenznehmer ist jedoch stets der Erstinverkehrbringer, denn nur diesem – und nicht dem Dritten – ist bekannt, welche Verpackungen zu welchen Mengen als Verkaufsverpackungen in den deutschen Markt gelangen und demzufolge bei einem dualen System zu lizenzieren sind.

Gerne informieren Sie die Verpackungsexperten von Karl Knauer über die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Verpackungslösungen.
Laden Sie unsere Informationsbroschüre herunter – hier haben wir alle wichtigen Fakten zum Deutschen Verpackungsgesetz für Sie zusammengefasst.

Die Verpackung ist Ihr Verkäufer – oder: Wie Sie Ihr Produkt in Szene setzen

Veredelungen steigern die Preisbereitschaft

Veredelungen lohnen sich: Sie unterstreichen die Qualität und heben Marken vom Wettbewerb ab. Sie forcieren die Kaufentscheidung am Point-of-Sale und markieren die Wertigkeit des Produkts. Je hochwertiger die Verpackung, je höher die Preisbereitschaft der Kunden.

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Anlässe feiern mit der richtigen Verpackung

Sichtfenster erleichtern die Kaufentscheidung

Wer sich am POS für ein Produkt interessiert, möchte möglichst viel davon sehen. Daher hat sich der Trend zur offenen Verpackung entwickelt. „Open Boxes“ bieten genügend Werbefläche, kaufanregende Sicht auf das Produkt und optimalen Produktschutz. Von teilweiser bis zu kompletter Sichtbarkeit – alles ist drin.

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Klare Sicht aufs Produkt

Ziehen alle Blicke auf sich: Spektakuläre Verpackungen

Eine Bühne für Ihr Produkt: Die Integration von Licht eignet sich für besonders wertvolle Inhalte. Viele Techniken stehen zur Auswahl: Ob sekundenlange Lichtchoreographien, Aufblinken beim Öffnen der Verpackung oder eine leuchtende Inszenierung. Die Möglichkeiten sind fantastisch! 

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Preisgekrönter Hingucker: Leuchtende Verpackung

Nachhaltige Verpackungen liegen im Trend

Die Umweltbelastung der Verpackung beeinflusst meine Einkaufsentscheidung – das sagen 75 % der Verbraucher. Für mehr als 50 % ist Karton das umweltfreundlichste und am besten recycelbare Verpackungsmaterial. 77 % der Verbraucher würden für umweltfreundlichere Verpackungen mehr bezahlen. Mehr als die Hälfte aller Verbraucher hat auf Grund der Verpackung bereits die Marke gewechselt.

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