Wie sich Motive und Designs im Laufe der Zeit verändert haben
1976 begann bei Karl Knauer eine Erfolgsgeschichte, die heute aus dem Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist: Im engen Austausch mit einem Kunden entwickelte Karl Knauer die erste Präsentverpackung. Mit dem Motiv „Kellertrunk“ wurde der Grundstein gelegt für einen Geschäftsbereich, der sich über fünf Jahrzehnte hinweg zu einer starken Marke und zur heutigen Marktführerschaft in Deutschland entwickelte.
Doch nicht nur das Sortiment ist gewachsen. Besonders spannend ist die gestalterische Entwicklung der Präsentverpackungen – denn sie spiegelt gesellschaftliche Trends, veränderte Konsumgewohnheiten und neue Markenanforderungen wider.
„Unsere Präsentverpackungen sind weit mehr als eine schützende Hülle. Sie sind Ausdruck von Wertschätzung – und das war schon vor 50 Jahren so“, sagt Stefanie Wieckenberg, geschäftsführende Gesellschafterin von Karl Knauer. „Was sich verändert hat, ist die Art und Weise, wie wir diese Wertschätzung gestalterisch übersetzen.“
Werfen wir einen Blick auf die Designreise der letzten 50 Jahre.
Die 1970er & 1980er: Funktionalität trifft klassische Eleganz
In den Anfangsjahren standen vor allem Funktion und Wertigkeit im Fokus. Geschenkverpackungen sollten Produkte – insbesondere Wein und Spirituosen – hochwertig inszenieren und gleichzeitig sicher transportieren.
Typisch für diese Zeit waren:
- Serifen-Schriften mit traditionellem Charakter
- Ornamentale Elemente und Wappenmotive
- Starker Bezug zu Tradition und Beständigkeit
- Bildwelten rund um Handwerk und Genuss
Das Design transportierte Beständigkeit, Seriosität und Handwerk. Geschenkverpackungen waren vor allem eines: repräsentativ.
Die 1990er: Markenbewusstsein und Individualisierung nehmen Fahrt auf
Mit wachsendem Wettbewerb und stärkerem Markenfokus änderten sich die Anforderungen. Unternehmen wollten sich differenzieren – auch über die Verpackung.
In dieser Phase gewannen an Bedeutung:
- Individuelle Logoprägungen
- Heißfolienprägungen
- Corporate Identity-konforme Farbgestaltung
- Klarere, reduzierte Layouts
- Erste stärkere grafische Muster statt klassischer Ornamente
- klassische Farben wie Dunkelgrün, Dunkelblau
Die Verpackung wurde vom funktionalen Produkt zum strategischen Marketinginstrument.
„In den 90er-Jahren hat sich ein Perspektivwechsel vollzogen“, so Wieckenberg. „Die Präsentverpackung war plötzlich nicht mehr nur Begleiter des Produkts, sondern aktiver Markenbotschafter.“
Die 2000er: Emotionalisierung und Erlebnischarakter
Ab den 2000er-Jahren rückte das Thema Emotionalisierung stärker in den Mittelpunkt. Verpackungen sollten Geschichten erzählen, Anlässe unterstreichen und Kaufimpulse am Point of Sale setzen.
Designtrends dieser Zeit:
- Themenwelten (Weihnachten, Jubiläum, Geburtstag, Genussmomente)
- Bildmotive und Illustrationen
- Haptische Effekte durch Prägungen und strukturierten Oberflächen
- Kombinationen aus Matt- und Glanzoberflächen
Geschenkverpackungen wurden zunehmend zu einem Erlebnis beim Überreichen und Auspacken.
Struktura VITA begleitet unser Sortiment bereits seit 2009 und hat sich zu einem echten Klassiker entwickelt. Die Verpackung überzeugt durch ihre elegante, strukturierte Oberfläche. Besonders praktisch: Dank des passenden Umkartons lässt sich Struktura VITA problemlos versenden. Eine hochwertige Lösung für alle, die Wert auf Optik und Funktion legen.
Die 2010er: Minimalismus, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit
Mit dem gesellschaftlichen Wandel hin zu bewussterem Konsum veränderte sich auch das Designverständnis.
Wichtige Entwicklungen:
- Reduzierte, klare Gestaltung
- Naturtöne, Kraftpapier-Optiken, gedeckte Farben
- Weniger „Dekor“, mehr Substanz
- Authentische, handschriftliche Typografie
- Nachhaltigkeitsbotschaften sichtbar ins Design integriert
Die Verpackung sollte nicht nur hochwertig aussehen, sondern auch Haltung zeigen.
Seit 2018 ergänzt PURE line unser Sortiment und begeistert mit einer modernen Geschenkverpackung, die natürliche Haptik und klare Linien vereint. Und damit hochwertige Geschenke auch sicher ankommen, ist PURE line dank des passenden Umkartons problemlos versandfähig.
Eine stilvolle Lösung für alle, die schlichte Ästhetik lieben.
„Wir sehen sehr deutlich, dass Design heute Werte transportieren muss“, erklärt Key Account Managerin Lara Armbruster. „Nachhaltigkeit, Authentizität und Qualität stehen stärker im Vordergrund als reine Dekoration.“
Die 2020er: Premiumisierung und Personalisierung
Heute bewegen sich Geschenkverpackungen im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit, Premiumanspruch und digitaler Sichtbarkeit.
Aktuelle Designmerkmale:
- Mutige Farbwelten oder bewusst reduzierte Eleganz
- Hochwertige Veredelungen als Akzent statt flächendeckend
- Personalisierbare Elemente durch z. B. Banderolen
- Kombination aus analogem Erlebnis und digitalem Storytelling
Die Verpackung wird zur Bühne für das Produkt – und oft selbst zum Teil des Geschenks.
50 Jahre Entwicklung – und kein Stillstand in Sicht
Von klassischen Ornamenten über markengetriebene Gestaltung bis hin zu minimalistischen, werteorientierten Designs: Die Motive und Gestaltungskonzepte der Geschenkverpackungen haben sich kontinuierlich weiterentwickelt – immer im Einklang mit gesellschaftlichen Trends und Kundenanforderungen.
„Was uns seit 1976 auszeichnet, ist die Nähe zum Markt“, betont Wieckenberg. „Wir hören zu, beobachten Trends und entwickeln uns weiter – ohne unsere Wurzeln zu vergessen. Genau das macht 50 Jahre Geschenkverpackungen für mich so besonders.“
Heute sind Geschenkverpackungen bei Karl Knauer:
- Markenbotschafter
- Emotionsträger
- Verkaufsförderer
- Ausdruck von Wertschätzung
Und sie zeigen eindrucksvoll, wie Design nicht nur Trends widerspiegelt – sondern auch Geschichte schreibt.